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Hohe Qualität bei der Versorgung Schwerstverletzter

01.09.2017 11:36 Uhr

Dr. med. univ. Mascha Trojer

RKH Krankenhaus Mühlacker wurde zum lokalen Traumazentrum rezertifiziert

Die Chirurgische Klinik des RKH Krankenhauses Mühlacker unter Leitung der Ärztlichen Direktorin Dr. med. univ. Mascha Trojer erhielt jetzt die Bestätigung, dass sie eine bestmögliche Versorgung von Schwerverletzten unter standardisierten Qualitätsmaßstäben anbietet. Nach langer Vorbereitung und einer Überprüfung durch Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie hat sie die Rezertifizierung erfolgreich erreicht.

 

Eine Situation, wie sie immer wieder vorkommt: Ein Notarztteam bringt einen Patienten in die Klinik, dessen Leben nach einem Unfall mit mehreren schweren Verletzungen bedroht ist. Was nun nach hektischer Betriebsamkeit aussieht, ist in Wirklichkeit ein bis ins Detail organisierter Prozess, bei dem Unfallchirurgen und weitere Spezialisten binnen weniger Minuten im Team aktiv werden und um das Leben des Patienten kämpfen. Die gesamten Abläufe sowie die dahinter stehenden Menschen und Geräte im RKH Krankenhaus Mühlacker wurden nun nach der Erstzertifizierung von 2012 erneut von Gutachtern überprüft und bewertet. Die erfolgreiche Rezertifizierung bestätigt, dass das RKH Krankenhaus Mühlacker die Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfüllt und offiziell als lokales Traumazentrum anerkannt ist.

 

Mehrere zertifizierte Kliniken in der Region haben sich zum Traumanetzwerk Nord-Württemberg zusammengeschlossen. In dieser Region, die sich von Bad Friedrichshall über Schwäbisch-Hall, Heilbronn, Winnenden, Crailsheim bis nach Pforzheim und zum Teil auch den Süden Stuttgarts erstreckt, werden Schwerstverletzte unter Erfüllung hoher Qualitätskriterien versorgt.

 

Bei mehrfachverletzten Unfallopfern, die häufig in Lebensgefahr schweben, kommt es auf jede Minute an. Deshalb müssen die Abläufe im Krankenhaus und die Kontakte zwischen den vernetzten Häusern optimal organisiert sein. Stellt sich nach der Einlieferung heraus, dass Verletzungen vorliegen, die vor Ort im lokalen Traumazentrum nicht versorgt werden können, wird unverzüglich ein Haus der höheren Versorgungsstufe kontaktiert. Die behandelnden Ärzte der unterschiedlichen Häuser können zum Beispiel durch den elektronischen Austausch von Röntgenbildern und anderen relevanten Informationen die weiteren Behandlungsschritte abstimmen, so dass der Patient bei Bedarf problemlos in ein anderes Schwerpunktkrankenhaus verlegt werden kann. Auch die Rettungsdienste sind in das Kommunikationssystem eingebunden.

 

Die Teilnahme am Traumanetzwerk stellt einheitliche Voraussetzungen und Standards sicher. Alle Partner arbeiten unter gleichen Vorgaben, wissen um die Kompetenzen der anderen und tauschen sich regelmäßig aus. Zudem stehen die Abläufe und Prozesse regelmäßig auf dem Prüfstand und können kontinuierlich verbessert werden. Damit leistet die Chirurgische Klinik unter Leitung von Dr. med. univ. Mascha Trojer als zertifiziertes lokales Traumazentrum einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsqualität in der Region. Ebenfalls positiv wirken sich die engen Verbindungen zu den weiteren Traumazentren innerhalb der Regionalen Kliniken Holding RKH in Ludwigsburg und Bietigheim sowie den kooperierenden Krankenhäusern in Pforzheim aus.

 



Pressesprecher

Alexander Tsongas
Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing
Posilipostraße 4
71640 Ludwigsburg

E-Mail: alexander.tsongas(at)verbund-rkh.de