Kopfgrafik der Seite: Woche der Wiederbelebung - Aktionstag am 20. September 8-16 Uhr
Presse - Pressemitteilungen Single

Woche der Wiederbelebung - Aktionstag am 20. September 8-16 Uhr

07.09.2017 12:52 Uhr

Üben einer Herzdruckmassage an einer Puppe

„Prüfen – Rufen – Drücken“: Leben retten ist ganz einfach

Vom 18. bis 24. September 2017 findet die „Woche der Wiederbelebung“ statt. Das RKH Krankenhaus Mühlacker beteiligt sich bereits zum fünften Mal mit einem Aktionstag am 20. September an der bundesweiten Aktion, die Notfallzeugen ermuntern will, bei einem Herzstillstand beherzt Erste Hilfe zu leisten. Nur eine umgehende Herzdruckmassage kann die Phase zwischen Notruf und dem Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken und die Überlebenschancen verbessern.

 

Tausende Todesfälle wären nach Einschätzung von Fachleuten vermeidbar, wenn Menschen bei Kreislaufstillstand sofort mit einer Wiederbelebung beginnen würden. Die Maßnahmen sind einfach: Prüfen – Rufen – Drücken. Zunächst gilt es, die lebensbedrohliche Situation schnell zu erfassen und dabei das Bewusstsein und die Atmung zu überprüfen (Prüfen). Danach sollte man unter der europaweit gültigen Telefonnummer 112 einen Notruf absetzen (Rufen) und umgehend mit der Herzdruckmassage (Drücken) beginnen, bis Rettungsdienst und Notarzt eintreffen.

 

Beim Aktionstag am 20. September von 8 bis 16 Uhr in der Eingangshalle des RKH Krankenhauses Mühlacker erläutern Mitarbeiter der von Dr. Stefan Reim geleiteten Anästhesieabteilung diese drei wesentlichen Grundschritte und bieten Gelegenheit, Herzdruckmassage und die Anwendung eines Elektroschockgerätes am Phantom praktisch zu üben. „Nur wer mit den Basismaßnahmen vertraut ist, kann sie im Notfall erfolgreich einsetzen, um einen Notkreislauf aufrecht zu erhalten“, weiß Dr. Stefan Bosch, Facharzt der Klinik für Anästhesiologie und Notarzt im RKH Krankenhaus Mühlacker. Das Angebot des RKH Krankenhaus Mühlacker richtet sich an interessierte Laien und Ersthelfer sowie besonders an Angehörige von Herzpatienten.

 

„Auch Verkehrsteilnehmer können durch ihr Fahrverhalten dazu beitragen, dass der Rettungsdienst bei Herznotfällen rasch helfen kann, indem sie für den Rettungswagen und Notarzt freie Bahn schaffen“, so der erfahrene Notfallmediziner Dr. Stefan Bosch. Nähert sich ein Einsatzfahrzeug sollte man am besten an den rechten Fahrbahnrand fahren und stehen bleiben, bis die Blaulichtfahrzeuge vorbei gefahren sind. Bei einem Stau ist eine Rettungsgasse immer hilfreich. Dabei gilt das Prinzip, dass sich bei zwei- oder mehrspurigen Fahrbahnen die auf der ganz linken Fahrbahn befindlichen Fahrzeuge nach links bewegen und sich die auf der mittleren und rechten Spur befindlichen Fahrzeuge nach rechts bewegen.

 



Pressesprecher

Alexander Tsongas
Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing
Posilipostraße 4
71640 Ludwigsburg

E-Mail: alexander.tsongas(at)verbund-rkh.de